Künstler

Heute ist Mobilität schon fast zum Slogan avanciert. Unser Alltag ist vom unaufhörlichen Reisen zwischen Arbeitsplatz und Zuhause bestimmt. Unsere Freizeit verbringen wir mittlerweile in fernen touristischen Paradiesen. Ethnische Konflikte und Kriege treiben Flüchtlinge auf ihre Reise ins Exil. Diese und viele weitere Aspekte werden von den 25 eingeladenen Fotografinnen und Fotografen an den Bieler Fototagen 2005 beleuchtet. An elf verschiedenen Ausstellungsorten verfolgen sie das Unterwegssein in all seinen vielfältigen Formen, vom Pendler im täglichen Stau bis zum anachronistisch anmutenden Wanderburschen oder zu dem voller Sehnsucht treibenden Flaneur im Dschungel der urbanen Wirklichkeit. Gleichzeitig versuchen sie unterschiedliche Bewegungsabläufe – vom Stillstand, Stau, Gehen, Fahren, Fliegen bis zur mentalen Zeitreise – aufzurollen.